Erde und Substrate für den Hanfanbau - Cannabis Pflanzen

Um Pflanzen anzubauen brauchst du ein Medium und da es außer Erde auch andere Anbaumedien gibt stellt sich natürlich die Frage: Welches Medium ist das richtige für mich?

 

Als Anfänger im Growing empfehlen wir das altbewährte Medium Erde, da es fehlerverzeiender ist und nicht zwingend pH- und EC-Messgeräte erfordert. Organische Medien wie Erde besitzen eine gewisse Pufferfunktion gegenüber Versorgungsfehlern und enthalten zudem viele nützlichen Mikroorganismen und Spurenelemente. Zudem wird der Geschmack aus Hydrokulturen oft als "chemischer" bezeichnet. 


Erde Anbaumedium

Erde ist ein organisches Anbaumedium und kann ohne Bedenken überall eingesetzt werden. Es gibt verschiedene Erd-Sorten, die sich hauptsächlich in ihrer Zusammensetzung unterscheiden. Erde ist vor allem für Anfänger im Growing geeignet.

Tongranulat Anbaumedium

Hydromedien sind wegen ihrer hohen Effizienz und Wasserhaltekraft vor allem für den professionellen Anbau in großen Anlagen geeignet. Zu beachten ist die Einhaltung der richtigen pH- und EC-Werte, durch Einsatz der richtigen Versorgungsmittel.


Cocos Anbaumedium

Cocos besteht aus Kokosnuss-Fasern und hat eine eher flockige Konsistenz. Es sind auch Kokosmatten erhältlich, die durch ein Puffermedium auf ein Vielfaches ihrer Transportgröße anwachsen. Cocos ist das umweltfreundlichste Hydromedium.

Steinwolle Anbaumedium

Steinwolle ist in der Stecklingsproduktion sehr beliebt, da frisch geschnittene Stecklinge in kleine vorgefertigte Steinwollblöcke eingepflanzt werden können. Der EC-Wert in diesem Medium ist Null und er bietet ein perfektes Wasser-Luft Verhältnis.



Fortgeschrittene Züchter oder sehr ambitionierte Einsteiger verwenden Hydrokulturen, was allerdings zwingend Messgeräte und einen hohen Arbeits- und Kontrollaufwand voraussetzt. Es ist eine ständige Überprüfung des pH- und EC-Wertes notwendig. Der Vorteil ist zum einen, dass das Medium häufiger verwendet werden kann und nicht so oft entsorgt werden muss wie Erde. Zum anderen sind diese Medien steril und bergen nicht das Risiko einer Verseuchung mit Keimen oder Insektenlarven.

 

Die Kosten halten sich bei beiden Methoden in etwa die Waage. Das Substrat beim organischen Anbau ist etwas teurer, dafür verursachen die Geräte und Wartung beim hydrologischen Anbau höhere Kosten.

 

Es sind natürlich auch Kombinationen möglich, in denen je nach Wachstumsphase unterschiedliche Substrate verwendet werden, was jedoch ein hohes Maß an Anbau-Fachwissen erfordert.