Was ist CBD bzw. Cannabidiol?

was ist cbd

Um zu verstehen, was CBD ist, muss man erst verstehen, woher es überhaupt kommt: CBD ist genau wie THC eines von etwa 85 verschiedenen Inhaltsstoffen, die in der Cannabis-Pflanze gefunden werden. Und genauso wie bei THC handelt es sich bei CBD ebenfalls um ein Cannabinoid.

CBD, kurz für Cannabinoid, wirft ein neues Licht auf die bislang umstrittene Nutzung von Marihuana als Medizin. Die meisten Leute haben ein recht gutes Allgemeinwissen über die Chemikalie namens THC, da dieser Wirkstoff im Marihuana dafür sorgt, dass der Konsumierer „high“ wird. Vor langer Zeit wurde THC daher als „illegaler psychoaktive Droge“ anerkannt und behält diesen Status auch noch bis heute, sodass es in den meisten Staaten Amerikas und auch in den meisten Teilen der Welt immer noch illegal ist.

Doch erst kürzlich zog eine andere reichliche Zusammensetzung die Aufmerksamkeit auf sich, die einen Teil des gesamten Marihuana-Cocktails ausmacht, sofern man ein Blatt so nennen kann. Diese Substanz heißt Cannabidiol (CBD) und sorgte für ganz schön viel Wirbel.

Auch wenn Ärzte die hässliche Vergangenheit über bestimmte Auswirkungen und Nebenwirkungen von THC nicht einfach so ignorieren können, spielt das CBD in einer vollkommen anderen Liga. Obwohl es sich beim THC immer noch um eine psychoaktive Droge handelt und demnach auf dem größten Teil der Welt immer noch illegal ist, gibt es bereits schnellwachsende Beweise dafür, dass das CBD viele medizinische Vorteile in Bezug auf verschiedene Krankheiten und die allgemeine Gesundheit bietet.

Was genau ist CBD?

Als Teil der medizinischen Welt kann man einfach nicht anders, als über die ganzen Tücken und Proteste zum Thema Cannabidiol, oder auch nur als CBD bekannt, zu schmunzeln. Das Cannabidiol hat die Welt im Sturm erobert und ist bereits Teil einer brandneuen, schnellwachsenden Industrie für Gesundheitsprodukte, die aus der Cannabis-Pflanze gewonnen werden.

 

CBD ist, wie bereits erwähnt, eine von 85 Schlüsselzutaten, die in der Cannabis-Pflanze vorhanden sind und ist ein Teil einer Gruppe von Mikroelementen, die als Cannabinoide bekannt sind. Von all diesen Cannabinoiden machen CBD und THC in der Regel den höchsten Prozentsatz der Cannabinoide in Cannabis-Pflanzen aus.

Daher wird beim Studieren von Cannabis auch hauptsächlich auf diese beiden Cannabinoide geachtet, als auf die anderen vorhandenen Substanzen.

CBD und THC

Der Gehalt an CBD und THC ist von Pflanze zu Pflanze verschieden, wobei angebautes Marihuana, das extra für Erholungszwecke gedacht ist, in der Regel mehr THC als CBD enthält.

Durch die Verwendung bestimmter selektiver Kultivierungstechniken ist es den Cannabis-Züchtern gelungen, Stämme zu erzeugen, die einen sehr hohen Anteil an CBD und fast gar kein THC aufweisen. Aufgrund der guten Wirkungen auf bestimmte Krankheiten gewinnen diese Stämme immer mehr an Beliebtheit.

Da das CBD keine psychoaktiven Eigenschaften besitzt und keinen Rauschgifteinfluss verursacht, sind Cannabis-Pflanzen mit niedrigem THC-Gehalt nicht sehr beliebt bei Freizeit-Benutzern. Aber das ist auch genau der Grund, weshalb diese Art im Gesundheitswesen immer beliebter wird: eine Behandlung mit minimalen Nebenwirkungen wird immer bevorzugt.

Der Grund, weshalb CBD nicht psychoaktiv ist liegt daran, dass es anders wirkt als THC. Normalerweise sind die CB1-Rezeptoren für die bewusstseinsverändernden Effekte von THC verantwortlich, und von denen gibt es im Gehirn eine ganze Menge.

Gesundheitsvorteile von CBD

Im medizinischen Bereich kann CBD für viele verschiedene Bereiche angewendet werden, und obwohl es nicht die gleiche Wirkung wie THC hat, weist es viele gleiche medizinische Qualitäten auf.

Eine im Jahr 2013 veröffentlichte Rezension bewies zum Beispiel, dass CBD anti-emetische Eigenschaften zur Behandlung von Übelkeit, antikonvulsive Eigenschaften zur Unterdrückung von Anfällen, antipsychotische Eigenschaften zur Bekämpfung von Psychosen und entzündungshemmenden Eigenschaften zur Behandlung von Entzündungen besitzt.

Außerdem wurden antioxidative Eigenschaften für die Behandlung von nervenverbundenen Bedingungen, Anti-Tumor- und Anti-Krebs-Eigenschaften zur Bekämpfung von Tumor- und Krebszellen, und anxiolytische und antidepressive Eigenschaften zur Bekämpfung von Angst und Depressionen festgestellt.

Die Studien bezüglich CBD befinden sich erst in der Anfangsphase

Leider wurden derzeit noch nicht viele Studien am Menschen, sondern nur an Tieren durchgeführt. Jedoch wurde erst vor kurzem eine pharmazeutische Version von CBD in Großbritannien entwickelt. Das verantwortliche Unternehmen, GW Pharmaceuticals, finanziert derzeit klinische Testversuche für CBD-Behandlungen gegen Schizophrenie und bestimmte Arten von Epilepsie.

Ein Forschungsteam der California Pacific Medical Center, geführt von Dr. Sean McAllister, deutete auf die Hoffnung hin, CBD als mögliche Brustkrebstherapie zu testen.

Des Weiteren scheint das CBD den Konsumenten auf natürliche Weise gegen das „high sein“ des Marihuanas zu schützen, wie verschiedene Studien zur Reduzierung der berauschenden Wirkung von THC mithilfe von CBD beweisen. Doch auch Gedächtnisstörungen und Paranoia werden dadurch gelindert.

Außerdem wirkt das CBD auch gegen THC‘s Wirkung der Schläfrigkeit, was vermutlich der Grund ist, weshalb einige Benutzer bei der Verwendung von Cannabis wachsamer erscheinen.

Beide hochprozentige Cannabinoide im Cannabis, CBD und THC, weisen zudem keine Gefahr für tödliche Überdosierungen auf. Dafür eignet sich eine CBD-reichhaltige Cannabis-Pflanze besser zur Reduzierung von möglichen Nebenwirkungen.

„Cannabis” ist nicht gleich „Marihuana”

Man sollte beachten, dass „Cannabis“ eigentlich nicht als „Marihuana“ definiert werden kann. Beim „Cannabis“ handelt es sich um einen allgemeinen und weitläufigen Überbegriff, der sich auf Marihuana oder andere Hanfarten bezieht. Daher kann man sich Cannabis beispielsweise als einen Regenschirm vorstellen, unter dem alle Cannabis- und Hanfpflanzen zusammengefasst sind.

Die auf dem Markt erhältlichen CBD-Öle werden in der Regel aus industriellem Hanf gewonnen, das macht einen Händler für CBD-Hanföl aber noch lange nicht zu einem „Marihuana-Dealer“. Denken Sie daran, dass Cannabidiol nicht der einzige Inhaltsstoff von CBD-Ölen ist; es gibt auch eine ganze Reihe von anderen Phyto-Cannabinoiden wie CBG, CBN, CBC und verschiedene Aminosäuren, Kohlenhydrate, Fettsäuren, Mineralien und Vitamine, die ebenfalls vorkommen.

Ja, sehr vieles ist umstritten! Und seit die Debatte darüber, ob Marihuana für medizinische Zwecke genutzt werden soll oder nicht wieder aufgerollt wurde, liegt momentan weltweit sehr viel Aufmerksamkeit auf die CBD-Hanfölindustrie.

Was genau ist denn nun CBD-Hanföl?

Die Wirkung von CBD kann man erst erklären, wenn man bereits etwas mehr über THC weiß.

Vor nicht allzu langer Zeit schwärmten die Leute noch über die Kraft und die Potenz der Cannabis-Pflanze. Je stärker es war, desto hoher war die Nachfrage. Das lag daran, da Cannabis zu dieser Zeit „nur“ eine Freizeit-Droge war. Und je besser der „Kick“ und desto höher die Wolke, auf der man schwebte, desto besser.

Der Grund für diesen „Rausch“? – THC. Je mehr THC das Kraut enthielt, desto beliebter war die Pflanze. Da ist es denke ich unnötig zu sagen, dass diese Pflanze als illegal eingestuft wurde.

 

Aber irgendwo mitten in der ganzen Kontroverse fand etwas Außergewöhnliches statt. Während die Kontroverse zum Thema Cannabis durch eine bestimmte Fraktion der Öffentlichkeit langsam bis zum Äußersten getrieben wurde, begann eine weitere Fraktion damit, Cannabis-Pflanzen mit so wenig THC wie möglich anzubauen.

Der Grund? CBD. Warum? Weil jetzt entdeckt wurde, dass Cannabis auch zahlreiche Heileigenschaften besitzt. Obwohl einige Cannabis-Pflanzen immer noch aus THC-Gründen angebaut wurden, begann eine ganz neue Branche der Cannabis-Industrie zu entstehen.

Und dadurch wurde etwas völlig Neues über Cannabis entdeckt: Auch wenn THC immer noch den größten Prozentteil der inhärenten Chemikalien in der Cannabis-Pflanze ausmacht, war CBD jetzt das zweithäufigste Vorkommnis in der Pflanze mit riesigem Potenzial.

Medizinische Qualität ohne „high” zu werden

Cannabidiol (CBD) ist eine Verbindung im Cannabis mit umfangreichen medizinischen Vorteilen ohne die berauschende Wirkung. Das Besondere an CBD ist, dass es im Gegensatz zu THC keine psychoaktiven Effekte auf den Menschen hat, so dass die medizinischen Qualitäten ohne Bedenken genutzt werden können.

 

Tatsächlich hat die Forschung sogar bewiesen, dass CBD die pyschoaktiven Eigenschaften von THC blockieren kann.

Dadurch ist CBD eine ideale Option für Menschen mit Entzündungen, Schmerzen, Angstzuständen, Psychosen, Krampfanfällen, Spasmus und anderen Beschwerden, ohne sich über Empfindungsstörungen wie Lethargie oder Dysphorie sorgen zu müssen.

Die höchste Konzentration an CBD befindet sich im industriellen Hanf, der für sehr lange Zeit für die Herstellung von Seilen, Wachs, Harz, etc. verwendet wurde. Momentan wird wird die riesige Reichweite der Effekte und Anwendungen von CBD immer noch wissenschaftlich erforscht.

Außerdem kommt CBD auch reichlich in gewöhnlichen Marihuana-Arten vor, und wir können mit Sicherheit und Genauigkeit sagen, dass CBD, der Hanf- oder Cannabis-Inhaltsstoff in wissenschaftlicher Untersuchung, das am häufigsten vorkommende Cannabinoid im Cannabis ist, das keine berauschende Wirkung hat. Zudem wird das Cannabisöl im Wesentlichen aus dem industriellen Hanf oder dem gewöhnlichen Marihuana gewonnen. Demnach enthalten CBD-Öle auch eine hohe Menge an Cannabidiol.

Kurz gesagt, CBD ist ab jetzt auch als CBD-Hanföl erhältlich und wird in der Medizin für verschiedene Zwecke und auch als Nahrungsergänzungsmittel verwendet. Sogar THC ist für die meisten Länder zum medizinischen Zweck verfügbar.

5 große Fakten über CBD-Hanföl

Da Sie nach weiteren Informationen zum Thema CBD-Öl suchen, sollten Sie auch gleich alles darüber erfahren. Daher haben wir die 5 offensichtlichsten Fakten für Sie zusammengestellt. Als Käufer ist es zwingend erforderlich, sich mit den wichtigsten Punkten zum CBD-Öl auszukennen:

  • CBD ist für den medizinischen Bereich einer der wichtigsten Inhaltsstoffe von Cannabis. Obwohl THC auch in der Medizin anerkannt wird und mit einem Rezept als „medizinisches Marihuana” erhältlich ist, kann man CBD weltweit auch ohne Rezept erhalten. THC ist demnach eine kontrollierte Substanz, CBD aber nicht.
  • Im Gegensatz zu THC hat CBD keine psychoaktive Wirkung und kann daher nicht als “Freizeitdroge” angesehen werden. CBD ist in den meisten Ländern daher eine legale Substanz.
  • CBD kann in der Medizin auf vielfältige Weise angewendet werden. Momentan wird es zur Entspannung und bei Diabetes, Krampfanfällen und sogar Krebs eingesetzt. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren.
  • Hauptsächlich ist CBD aufgrund seiner Abstammung von der Marihuana-Pflanze sehr umstritten, allerdings vollkommen zu Unrecht, da CBD sogar der negativen Wirkung von THC entgegenwirkt.
  • Wie bereits erwähnt ist CBD in den meisten Ländern legal. In der Gesellschaft gibt es vereinzelte Fraktionen, die mit allen Mitteln versuchen, CBD zu einer „kontrollierten Substanz“ zu machen. Sofern haben sie allerdings noch nichts erreichen können, und das wird sich in naher Zukunft wahrscheinlich auch nicht ändern.

Fazit

Angesichts der oben genannten Informationen kann mit einem gewissen Maß davon ausgehen, dass CBD für alle möglichen medizinischen Konditionen eingesetzt werden kann. Da momentan allerdings noch viel getestet wird, sollten Sie sich erst gut über CBD informieren, bevor Sie es für eine bestimmte medizinische Kondition nutzen, an der Sie leiden. Da Sie jetzt wissen, worum es sich beim CBD eigentlich handelt, können Sie jetzt hoffentlich besser einschätzen, ob es für eine Behandlung für Sie in Frage kommt oder nicht.